Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

aktuelles Thema:

Venezuela-

Der Niedergang des Bolivarischen Sozialismus´und seine Gründe

_______________________

nächstes Thema:

Trump und Putins Russland (GS 18-3)

Die nächsten Termine:

- So., 16.12.

- So., 30.12.

- So., 20.01.2019

 

 

 

 

Den Feind kennen

Jour fixe vom 05.08.13 – Arbeit und Reichtum, GS 3-12, Kapitel IV, 2 b und c

Zusammenfassung der wichtigsten Argumente in Abschnitt b):

Das Finanzkapital erweitert das Geschäftsvolumen des produktiven Kapitals und befähigt es, mit mehr Geld zu hantieren als es selber erwirtschaftet hat. Woher dieses Geld kommt, ist im Abschnitt vorher ge­klärt worden. Die Finanzinstitute kreditieren sich wechselseitig, damit sie liquide sind. Anschließend folgt die Stufe, dass sie sich auch darüber finanzieren, dass sie Wertpapiere auflegen, die sie sich wechselseitig verkaufen und so einen Finanzmarkt schaffen. Über Derivate sichern sie sich ab gegen die Risiken der Fi­nanzgeschäfte, die sie eingehen, und schaffen damit wieder eigene Finanzgeschäfte, die ihr Geschäftsvo­lumen erhöhen. Dadurch stiften sie eine Sicherheit, die ihr Funktionieren ermöglicht.

   — Ein wichtiges Argument für die Krise, die später folgt, ist, dass sie das Risiko dadurch vermindern, dass sie mehr Kreditverhältnisse eingehen, also über die Masse.

   — Mit dem Mehr an Kreditverhältnissen steigt aber auch das Risiko, dem jedes Kreditverhältnis anhaf­tet. Der Witz ist, dass sie diese Risiken selber zu einem Geschäftsartikel machen und dadurch andere Ka­pitalsammelstellen, Finanzagenturen mit hineinziehen. Die tragen das Risiko und machen damit ihr Ge­schäft. Den Absicherungsbedarf einer Bank gibt die Bank weiter, indem sie eine Gebühr zahlt und ein an­derer das Risiko trägt. So verteilt sich das Risiko auf mehr Kapital, das dafür haftet.

Dass das Risiko sich verallgemeinert, stimmt, aber nicht gut ausgedrückt ist, dass auf die ‚anderen’ Wert gelegt wird. Sie selber sind ja auch in diesem Geschäft tätig. Es ist nicht so, dass die Spekulanten, die mit dem Risiko hantieren, andere wären als das Finanzgewerbe selber.

Mit der Masse wird das Risiko handhabbar gemacht. Dies gar nicht erst im Hinblick auf eine Krise. Punkt a) endet damit, dass es eine Geldvermehrung neuer Art gibt. Das Geld vermehrt sich wegen des Rechtsan­spruchs, der mit dem Verleihen in die Welt gekommen ist. Die Bank verselbständigt den Anspruch, dass Eigentum das Mittel für Mehrung ist, ohne das Dazwischentreten der produktiven Ausbeutung von Arbeit, obwohl die Substanz nach wie vor die ist, dass Arbeit ausgebeutet werden muss. Diesen Widerspruch kennt das Finanzkapital nur als Risiko seiner freihändigen Sicht und Praxis, dass Geldverleihen Mittel und Grund und eben darin Quelle seiner Kapitalakkumulation ist. Dass es darin praktisch Recht hat, prak­tisch akkumulieren kann; dass das aufgeht, alle wirklichen Gründe und Umstände von echter Eigentums­vermehrung zu einem bloßen Risiko der eigenen Spekulation zu erklären, das liegt nicht an der Chuzpe der Banker, sondern dass sie sich wechselseitig zur Grundlage dafür machen. Das ist die Stufenfolge im Abschnitt b).

Die erste Art und Weise, dies haltbar zu machen und nicht bei jeder Fehlspekulation auffliegen zu lassen, ist, dass das Finanzkapital selber kreditwürdig ist, dass es – bei sich – Kredit hat. Es gibt sich wechselsei­tig Kredit und macht so wahr, dass es an ihm und seiner Akkumulation hängt, worüber es verfügt und was es an Mitteln verleihen kann. Im nächsten Schritt kreiert es den Kapitalmarkt, der wiederum die Risiken nicht aus der Welt schafft, sondern vermehrt, aber dadurch handhabbar macht, dass alle sich geschäftsmä­ßig drauf beziehen und dies zu einer ganzen Akkumulationssphäre aufbläht. Das steigert die Risiken.

Das Handhabbarmachen eines Risikos in dieser Sphäre besteht darin, dass man ein Geschäft daraus macht, mit dem man umgehen kann und das die Sache kalkulierbar macht, indem man selber daraus eine Quelle von erneuter Vermehrung macht, also das Risiko nicht nur nicht aus der Welt schafft, sondern es potenziert.

   — Das Handhabbarmachen geschieht so, dass sich darüber ein System der wechselseitigen Abhängig­keit entwickelt, das sich über das Handeln aller durchsetzt. Positiv gesagt heißt dies, sie bereichern sich wechselseitig aneinander. Darin besteht ihre Abhängigkeit.

Die Banken stehen auf dem Standpunkt: „Ein verliehener Kredit kommt zurück, so wirkt er als mein Ka­pital“. Und das, was damit angestellt wird, ist eine andere Sache, also ob nicht nur ordentlich ausgebeutet wird, sondern dass am Markt auch erfolgreich realisiert wird. Als nächstes merkt die Bank, dass sie im­mer liquide sein muss. Das ist eine Frage der Zeit. Die Liquidität steht und fällt damit, dass sie Kredit bei ihren Klassenbrüdern hat. Dass sie freihändig Kredit vergeben kann an alle, die ihr aussichtsreich versi­chern können, damit etwas Profitables anstellen zu können, ist im nächsten Schritt bloß eine Frage, dass sie erfolgreich als Emittent von Wertpapieren am Markt auftritt und alle anderen an ihrer Spekulation be­teiligt, indem sie sich mit deren Geld für die verliehenen Kredite refinanziert. Auch bei den Derivaten trifft sich immer das Interesse des einen Spekulanten, seine Spekulation kalkulierbar zu machen und ab­zusichern, mit dem eines anderen, der darin eine Aussicht auf Geschäft für sich sieht.

Mit jedem Risiko, das sie schaffen, gehen sie so um, dass sie sagen, es ist bloß ein Risiko und dass sich ein Geschäft draus machen lassen muss. Damit hat man die nächste Stufe: die Spekulation auf die Speku­lation. So hat man stufenweise die Verselbstständigung einer Sphäre, die eine reine Binnenakkumulation betreibt. Und gerade darin schafft sie sich die Verlässlichkeit, die Haltbarkeit, die sie braucht, damit über­haupt der Einstieg dazu funktioniert, dass jeder Kapitalist mit Kredit wirtschaftet, ihn braucht und darauf scharf ist, ihn sich beim Finanzkapital leihen zu können.

   — Es genügt nicht zu sagen: Sie lösen das Problem, indem sie wechselseitige Abhängigkeiten schaffen. Dadurch schaffen sie doch erst die Finanzmacht, die sie dann handhaben. Auf der Grundlage dieser neu­en Sphäre wirtschaften sie. Bisher ist nur gesagt worden, dass der Einzelne sein Risiko nicht allein tragen will, sondern es verteilt. Als wäre es das Gleiche, nur verteilt auf die ganze Klasse. Das streicht aber durch, was da an Finanzmacht geschaffen wird, indem die Risiken zum Handelsartikel gemacht werden.

   — Das Argument kommt noch. Vorher wird gesagt: durch die Ausweitung des Geschäftsvolumens wird das einzelne Risiko reduziert und verallgemeinert. Für die Risiken stehen alle ein und so erweitern sie das Geschäftsvolumen, in dem sie aufeinander zugreifen.

   — Das Kreditgeschäft sichert das, was man gerade gemacht hat, ab. Dass der Widerspruch bleibend ist, ist klar. Man muss sich nicht überlegen, ob sich dadurch das Risiko verkleinert oder vergrößert. Es ist nun einmal ein Widerspruch, dass sie ein Risiko durch ein weiteres Risiko absichern, und jedes dieser Risiken ist nichts anderes, als einen Kredit in die Welt zu setzen.

Es handelt sich dabei nicht um die gleiche Ebene, sie ersetzen nicht einfach ein Risiko durch ein anderes, sondern es ist zugleich das Schaffen einer neuen Geschäftsmöglichkeit mit einer viel höheren Rendite. Das kommt hinzu.

Mit Handhabbarkeit war gemeint: Bei dem Risiko, dem Auseinandertreten der Spekulation und dem, wie sie dann eingelöst wird, sorgen sie in potenzierter Weise, auf immer neuer Ebene dafür, dass dies nie mehr zum Argument dagegen wird, dies zu unterlassen. Schon im ersten Schritt, dass etwas verliehen und Zins verlangt wird, ist die erste Handhabung dieses Risikos: dass man die Höhe des Zinses, den man verlangt, danach kalkuliert, wie risikoreich einem das vorkommt. Das ist die erste, ganz der finanzkapitalistischen Logik verhaftete Art und Weise des Umgangs mit dem, was man zu einem Risiko erklärt. Das geschieht in dem Verhältnis von erwartetem Rückfluss bzw. Ausfall des vergebenen Kredits zur Höhe der Rendite. Wenn man als Bank Tausende zahlende Schuldner und seine Kreditverhältnisse innerhalb der Finanzsphä­re hat, kann man den Ausfall eines Schuldners verkraften.

Das gilt nicht nur für den Punkt, an dem sich das Finanzkapital wechselseitig kreditiert. Auch da macht natürlich jeder mit seinem Kredit beim andern ein Geschäft. Bei den Wertpapieren – erst recht den Deri­vaten, die aus dem Versicherungsgeschäft entstehen – ist der Übergang, dass das eine neue Geschäftssphä­re ist, in der man ungeheure Gewinne machen kann. Das sichert das Geschäft selbst wieder ab.

   — Das, was als Weiteres angegangen wird, ist nicht nur die bloß quantitative Ausdehnung von Kredit­verhältnissen; sondern eine andere Art des Geschäfts. Auch beim normalen Kredit müssen Zins und Til­gung geleistet werden, was unterstellt, dass der Kreditnehmer etwas Lohnendes damit anfängt. Weiter bei den Wertpapieren liegt das Bank-Risiko nicht mehr in einer evtl. unsicheren Rückzahlung, sondern die Bank hat sich Geldmittel verschafft und das Risiko liegt bei dem, der sich das Wertpapier gekauft hat, ob das Papier überhaupt das wert ist, was es wert zu sein vorgibt. Das ist die neue Qualität des Geschäfts und in der Weise wird das unterstellte Risiko auf die diversen Teilnehmer an dem Geschäftszirkus verteilt. Wenn Leute sich gegen einen Verfall von Wertpapieren oder Zahlungsterminen versichern, ist das Risiko 3. auf einer neuen Ebene, nicht mehr bei dem, der auf die Zahlungstermine gesetzt hat, sondern bei dem, der die Versicherung dagegen kauft. Also findet eine Risikoverteilung statt über eine Ausdehnung des Ge­schäfts in der Form der verschiedenen Geschäftsartikel, die gehandelt werden.

Ja, man sollte diese verschiedenen Momente eben nicht gegeneinander halten; es ist nicht nur das Risiko verteilen. Und das Motiv des Risikomanagements sollte man nicht dagegen ausspielen, dass sie damit einen Gewinn machen. Und das nicht gegen die Wirkung halten, die es bezogen auf die gesamte Branche hat.

Das Risiko wird also nicht nur durch eine quantitative Ausdehnung der Geschäfte handhabbar, sondern durch die neue Qualität dieser Versicherungs- und Absicherungsgeschäfte, in denen tatsächlich der eine sein Ausfallrisiko an den anderen verkauft. Das wirkt umgekehrt zurück auf dessen Kalkulation und Fä­higkeit zur quantitativen Ausdehnung der Geschäfte. Und die Masse der Geschäfte, die er erfolgreich am Laufen hält, ist seinerseits die Voraussetzung dafür, dass er mit seinem Bedürfnis nach Gegenabsicherun­gen auch auf jemanden trifft, der die mit ihm abschließt.

Diese drei hier benannten Stufen existieren nicht nacheinander, sondern nebeneinander. Da ist die eine immer der Stachel für die andere. Dabei stirbt nicht aus, dass die sich in dem normalen Interbankenver­kehr über Nacht wechselseitig etwas leihen. Im Gegenteil, es entfacht immer das eine das andere. Auf die Weise bringt es die Branche erst zu einer Akkumulation pur aus sich selbst heraus, die sie überhaupt zu dem befähigt, was in Punkt a) stand. Für diese Verselbständigung des Anspruchs geldförmigen Eigen­tums, Quelle und Grund der eigenen Vermehrung zu sein, sind sie die gesellschaftliche Instanz.

   — Der letzte Absatz in b) (S. 84) erklärt: Weil die Banken über die Konkurrenz gleichzeitig das Mittel für ihre Konkurrenz schaffen, handelt es sich hier um das 'paradoxe Kunstwerk einer ökonomischen Ver­gemeinschaftung von Privateigentümern'. Im Unterschied zu anderen Gebieten der Konkurrenz, in denen die Konkurrenz im Grunde auf einen Ausschluss vom Konkurrenten abzielt, ist sie hier das Mittel zur Schaffung der Mittel dieser Konkurrenz selbst.

   — Der Vergleich mit der Konkurrenz der Warenproduzenten stimmt so nicht. Auch da ist es nicht nur Ausschluss, sondern auch in der Realwirtschaft ist es die Produktion von einem Reichtum, an dem sie über ihre Konkurrenten partizipieren. Das Argument war: die Finanzkapitale schaffen eine Finanzmacht durch ihre Konkurrenz.

   — Das Besondere der Konkurrenz hier ist der Gegenstand, nämlich dass sie den Widerspruch zwischen sicherer und ertragreicher Geldanlage umwandeln in Geschäftssphären, indem sie sich wechselseitig den Kapitalcharakter dieser Anlagen bestätigen.

Es geht an der Stelle eigentlich über den Zusammenhang von b) und c). Anfangs wurde festgehalten, dass produktive Kapitalisten sich wechselseitig in ihrer Konkurrenz zu immer neuen Leistungen und Ansprü­chen treiben, indem sie mit mehr Kapitalvorschuss die Arbeit noch rentabler ausbeuten. Dafür reicht ih­nen ihr eigenes Eigentum nicht. Die Leistung des Kredits ist die Möglichkeit einer Ausbeutung auf größe­rer Stufenleiter. Im b)-Punkt ging's darum: Was versetzt eigentlich das Finanzkapital in die Lage, diese Leistung zu erbringen und darin selbst zu akkumulieren? Das Resultat hieß: Finanzmacht. Finanzmacht bedeutet mehr als die Leistung fürs gesellschaftliche Kapital, es bedeutet, dass sie in ihrer Konkurrenz um die rentabelste Anlage dafür sorgen, dass der Stoff kreiert wird, um den sie konkurrieren: finanzkapitalis­tisch akkumuliertes Kapital (das ist der Übergang zu c). "So begründen sie die Macht des gesellschaftli­chen Finanzkapitals, sich als quasi autonome, nur am eigenen Kalkül orientierte Schöpfer und Verteiler der Vorschüsse zu betätigen, mit denen kapitalistisch gewirtschaftet wird."

Vielleicht hilft es, Punkt b) noch mal genauer auszuführen: Insofern als das Finanzkapital sich wechsel­seitig lauter Investitionsmöglichkeiten gewährt, die eine Rendite abwerfen, schaffen sie die Grundlage für noch mehr Finanzmacht der einzelnen Finanzkapitalisten. Insofern sie sich lauter Geschäftsmöglichkeiten kreieren, schaffen sie diese Macht, an der sie alle partizipieren wollen, und gleichzeitig die Abhängigkeit voneinander. Das macht ihre Finanzmacht dann überhaupt als Stellung in der Ökonomie aus.

   — Ist Finanzmacht so richtig verstanden, dass es eine getrennt von allen Finanzkapitalen existierende Finanzmacht ist, die sich aufgrund der laufenden Geschäfte herstellt? Von dieser Finanzmacht partizipie­ren dann die Konkurrenten. Der Maßstab dieses Wachstums hängt vom allgemeinen Wachstum ab.

Nein, das geht natürlich nicht getrennt. Finanzmacht äußert sich im Finanzkapital – das ist mit Vergesell­schaftung gemeint: Jeder einzelne nimmt teil an dem Wachstum des Finanzkapitals, das durch die wech­selseitigen Geschäftsmöglichkeiten, die sie sich bieten, entsteht.

   — Finanzmacht kommt gar nicht anders vor als: der eine ist Schuldner, der andere Gläubiger, der eine emittiert, der andere legt an. Gleichzeitig liegt in dem aufeinanderbezogenen Konkurrieren um dieses Zeug ein Gegensatz.

Zu ihrer autonomen Macht sind sie überhaupt nur als Branche fähig. Dazu brauchen sie einander, das be­treiben sie in Konkurrenz zueinander, das versetzt sie aber zugleich in die Lage, mit dem bloßen Verspre­chen an Beteiligung von Vermehrung tatsächlich das Kapital zu stiften, mit dem dessen Erfüllung ange­gangen wird.

In der Krise wird es einfach zu durchschauen. Da sieht man in der Zeitung, bestimmte Banken gehen Plei­te, weil andere auch schon Pleite gegangen sind. Weil die Wertpapiere von ihnen nichts mehr wert sind.

Finanzmacht ist also nicht zu trennen von dem, was die Banken untereinander treiben. Die Finanzmacht, die dadurch entsteht, resultiert aus der wechselseitigen Abhängigkeit, in die sie sich begeben, um ihre Ka­pitalrendite zu erhöhen.

   — Diese über die Konkurrenz wachsende Finanzmacht liegt schon ganz prinzipiell daran, dass jedes dieser Geschäfte eine Verdoppelung von Kapital darstellt. Das einfachste ist, wenn eine Bank einem Ka­pitalisten einen Kredit gibt. Dann kann der mit dem Geld seinen Laden betreiben, gleichzeitig ist es ein Anspruch der Bank auf Vermehrung. Wenn ein Emittent sein Wertpapier verkauft, refinanziert er das Ge­schäft. Für den Käufer ist es ein Vermögenstitel. Solange diese Konkurrenz funktioniert, weiten sie so ihre Finanzmacht aus, weil die Titel, die als finanzkapitalistisch zu vermehrender Wert zählen, ausgeweitet werden.

Was ist denn die Finanzmacht, die sie stiften? Sie ist mehr als die Summe der Geschäfte, die sie bilanzie­ren. Man ist eingestiegen mit der Leistung des Finanzkapitals für die gesellschaftliche Ausbeutung von Arbeit. Der Abschnitt b) (der erklärt, wie sich das Finanzkapital überhaupt instand setzt, diese Leistung zu vollbringen und darin zu akkumulieren) endet damit, dass es jetzt so etwas gibt wie das gesellschaftliche Finanzkapital, das überhaupt der Ursprung, die Quelle aller Vorschüsse ist, mit denen kapitalistisch ge­wirtschaftet wird. Jetzt – bei c) – ist so was angesprochen wie: Finanzmacht heißt eben nicht nur viel Geld und die Möglichkeit, autonom innerhalb der eigenen Sphäre zu akkumulieren. Darauf bleibt es nicht nur nicht beschränkt, sondern heißt deswegen die Macht über alle gesellschaftliche Geldvermehrung.

   — Der Inhalt der Macht des Finanzkapitals ist doch, dass es sich auf die Sphäre der Produktiven als In­vestment bezieht und so die Gleichung von Kredit = Kapital insofern durchsetzt, als es spekuliert, was die anderen Sphären abwerfen für seine Kreditgeschäfte. Das ist die Umdrehung vom Ausgangspunkt. Da stand das Finanzkapital als Kreditgeber der Produktiven da, jetzt macht es aus der Sphäre der Produkti­ven so was wie: Was wirft die ab für mein Geschäft? Was taugen die Risiken, die ich bei den Kreditge­schäften aller Art eingehe, für das Vorankommen des Finanzgeschäfts, so dass das übrige Geschäft die abhängige Variable des Finanzgeschäfts wird?

   — Finanzmacht ist mehr als die Summe ihrer Geschäfte. Grad bei dem Einstieg von Punkt c) wird die Leistung der Kreditschöpfung gefasst als, dass sie die Realwirtschaft von der Beschränkung ihres Ge­schäftsgangs vom Rückfluss befreit. In der Weise, dass sie für jede Ertragserwartung, jedes zukünftige Geschäft auch sofort das nötige Mittel parat hat.

   — Aber der Fortschritt hier ist, dass alle kapitalistischen Firmen als Kapitalanlage betrachtet werden. Wo man sein Kapital anlegen, abziehen und anderswo anlegen kann und dass das Kapital so die Form des Kredits bekommt, als vergleichbare Kapitalanlage. Bisher war nur der Punkt behandelt: Kredit = Kapi­tal, der Fortschritt ist, Kapital = Kredit, als vergleichbare Geldanlage.

   — Ja, Finanzmacht ist die Macht über das Geld, dessen Zweck es ist, sich zu vermehren. Dass es die an­deren dann abhängig oder zu Geschäftsgelegenheiten macht, das steckt dann alles mit drin.

Dann könnte man bei S. 85 weitermachen.

   — Eine Frage zur Fn. 32 (S. 85): Da ist doch mit dem Verweis auf die Schranke (mit Mindestreserve, Eigenkapitalquoten und Bankaufsicht etc.) auf die staatliche Aufsicht verwiesen. Aber an der Stelle fehlt mir die positive Leistung, die der Staat auf der Grundlage für das Liquiditätsmanagement der Banken bringt: Gerade dann, wenn Liquidität verlangt ist, steht der Staat mit seiner Refinanzierungsmöglichkeit gerade. Das ist eine Leistung für diese Entschränkung. Hier ist nur die Seite der Kontrolle angesprochen.

   — Da ist der Staat eine Unterabteilung davon, wie überhaupt Banken das Problem der Kapitalqualität des Kredits sehen: eben als Liquiditätsproblem. So handhaben sie es für sich und darauf verpflichtet sie auch der Staat: Ihr müsst für eure Geschäfte jederzeitige Zahlungsfähigkeit nachweisen können.

Es geht hier nicht darum, die Rolle des Staates zu erklären, sondern um die Freiheit des Bankkapitals. Es hat sich in die Position des Subjekts der Entscheidung darüber gebracht, was in der Gesellschaft lohnend ist und gemacht wird. Es entscheidet, wofür es Kapital gibt. Der Kapitalist kann nicht einfach auf sein Verdientes verweisen und von der Größe aus weiterwirtschaften. Aus der Schranke des Verdienten befreit das Finanzkapital. Finanzmacht heißt: Es stiftet aus sich heraus das Kapital, mit dem in der gesamten Ge­sellschaft gewirtschaftet wird und Gewinne gemacht werden. Hier geht's umgekehrt darum, sich an der Beschränkung klarzumachen, wie groß die Freiheit ist, der überhaupt eine Art rote Linie gezogen wird. Dass es überhaupt so was gibt wie eine Mindestreserve, sei es staatlich vorgeschrieben oder in der Bank-Kalkulation enthalten, legt ja von einer ziemlichen Emanzipation Zeugnis ab.

   — Soll mit dem Satz: "Damit setzt es die Gleichung: Kapital = Kredit in Gang", gemeint sein, dass al­les, was es in der Gesellschaft gibt, sowieso nur Kredit ist? Alles, was an Wirtschaften sonst in der Ge­sellschaft stattfindet, ist dem finanzkapitalistischen Geschäft untergeordnet.

Man kann es ausdrücken als: Was ist denn dann der Zweck, worauf kommt es an? Man kann es aus­drücken als: Womit wird das in die Wege geleitet? Du hast es ausgedrückt als: Was ist das Kriterium? Diese drei Momente. Es geht überhaupt los, weil der Kredit die Befreiung des ausbeutenden Eigentümers aus der Schranke seines Eigentums ist. Der ganze Witz ist, über Kredit zu verfügen, um zu investieren, um Arbeiter im produktiven oder Handelskapital ranzunehmen. Beim Finanzkapital schon gleich lässt es sich nicht auseinander nehmen in: eigenes Eigentum und Gewinn, und dann kommt der Kredit dazu. Son­dern da wird schon gleich mit Schulden gewirtschaftet, die es beim Rest der Gesellschaft eingeht, v. a bei den finanzkapitalistischen Konkurrenten. Der Ausgangspunkt jeder Sorte kapitalistischen Geschäfts ist der Kredit, der dafür nach finanzkapitalistischer Kalkulation frei gemacht wird. Was es am Ende erzielen soll, ist die Bedienung dessen, der sein Geld angelegt hat, um es zu vermehren. Damit ist auch klar: Das Kriterium dessen, ob für irgendwas Kredit gegeben wird oder nicht, liegt beim finanzkapitalistischen Ver­gleich verschiedener Geschäftsmöglichkeiten. Von vorne bis hinten wird mit Kredit für dessen Vermeh­rung und unter dem Kriterium seines maximalen Erfolgs gewirtschaftet. Das ist gemeint mit Kapital ist Kredit.

   — Damit ist mehr ausgedrückt als: damit Kapital als sich vermehrend wirkt, braucht es den Kredit. Das ganze auf der Welt eingesetzte Kapital ist nichts anderes als eine eingesetzte Geldvermehrungssumme, nichts anderes als eine Finanzinvestition.

Bei Investition ist ja gerade die Unterscheidung zwischen produktiven und Bankkapital ausgelöscht. Inso­fern ist es darin adäquat ausgedrückt.

   — Wenn die gesamte Welt Anlagesphäre des Finanzkapitals ist, dann ist ausgedrückt: Alles, was in der Welt als Kapital fungiert, ist Anlagesphäre, Investition, sich vermehrendes Kapital, eben Kreditkapital. Es ist nicht mehr das Verhältnis von, ich gebe dem Kapital Kredit, sondern schaffe Kapital als Kredit.

Kredit ist Kapital, heißt: er kommt als Kapital auf die Welt, wird dadurch Kapital, dass er Kredit ist: durch das Verleihen bekommt die Geldsumme, die verliehen wird, die Eigenschaft, Kapital zu sein. Ob es dann erfolgreich ist oder nicht, ist (für seine Bestimmung) egal. Das Kreditgeschäft hat zu seinem Inhalt die Ware Kapital: Was verliehen wird, ist die Macht des Geldes, sich zu vermehren. Das ist eine Aussage über den Kredit – was ist der? Mit den besprochenen Zwischenschritten macht man eine Aussage über das Kapital: Kapital ist Kredit, also ein Vorschuss, der nicht daran hängt, was vorher verdient worden ist, son­dern wegen der Aussicht auf die Vermehrung gestiftet wird.

   — Woher kommt heutzutage das Kapital für eine Firmengründung? Nicht aus dem Ersparten des Kapi­talisten, sondern indem Aktien ausgegeben werden oder interessierte Investoren das Geld aufbringen. Da ist von der Entstehungsseite her unmittelbar ersichtlich, woher das Kapital kommt – Kredit der Investoren – und dass es in seinem direkten Einsatz als solches fungiert.

   — Das Verhältnis des Finanzkapitals zum produktiven Kapital ist also: Kontinuierliches Wachstum braucht Kredit, den Dienst liefert es, Wachstum ist Produkt von Kredit. Was sich in der Produktion betä­tigt, ist also ein Kredit, der sich als Kapital betätigt, das geschaffene Wachstum ist wieder Quelle von Kredit. So verleibt sich das Finanzkapital mit seiner Macht die produktive Leistung – Geldvermehrung – ein, von daher ist „der Kredit Ausgangs- und Endpunkt aller Geschäftstätigkeit“.

Wenn diese Gleichung unterstellt bzw. der Ausgangspunkt ist, dann ist auch klar, in welcher Form das produktive Kapital überhaupt noch erscheint: dann berechnet auch der produktive Kapitalist das Geld, das er in das Unternehmen gesteckt hat, als Investition und daneben bezieht er einen Unternehmerlohn für sei­ne Leistung.

Es gibt also nicht (mehr) das Produzieren mit dem eigenen Eigentum und dann und wann den Zusatz fremden Eigentums, das man sich leiht, sondern jeder wirtschaftet mit Kredit, also ist umgekehrt jedes Wirtschaften die Bestätigung der Spekulation auf Vermehrung, die sich im vergebenen Kredit materiali­siert. Und das ist dann die Dienstleistung des Finanzkapitals für das produktive Kapital (es ist nicht rich­tig zu sagen, das sei keine), aber die Sphäre, wofür es die Dienstleistung ist, hat es sich vollständig unter­worfen.

   — Das ist dann auch die Kritik an dem falschen Urteil, dass die Banken mit ihrer Spekulation ja nur Zockerei betrieben und der eigentliche Reichtum entstehe in den Fabriken. Hier ist gerade der Zusam­menhang und die gesellschaftliche Macht festgehalten, mit der der Kredit die ganze Gesellschaft zu seiner Anlagesphäre macht und daraus privaten Reichtum zieht.

   — Von Seiten des Finanzkapitals ist also das produktive Kapital – das immerhin die materielle Repro­duktion der Gesellschaft leistet – zu einer möglichen Anlagesphäre des sich weltweit anlegenden Finanz­kapitals geworden. Das produktive Kapital sieht das genauso, nämlich die Produktion und Vermarktung irgendwelcher Gegenstände als eine Variante der diversen Möglichkeiten, wie man auch noch Geld ver­mehren kann. Es führt sich sozusagen als sein eigener Finanzinvestor auf.

Die Unterordnung des produktiven unter das Finanzkapital ist hier eine unter den Maßstab, den das Fi­nanzkapital anlegt, nämlich: Lohnt sich die Kreditierung als Investition von uns? Und das natürlich immer im Vergleich mit anderen Anlagemöglichkeiten.

Das heißt natürlich auch für die Arbeit, dass sie das Anhängsel einer Finanzinvestition ist und sich als sol­ches bewähren muss (letzter Abschnitt). Der Standpunkt der Verachtung des Kapitals gegenüber der Ar­beit ist hier vollendet: er beinhaltet, dass das Geld selber schon immer das Recht auf seine Vermehrung ist, Recht und damit Quelle. Die Arbeit ist einem Standpunkt unterworfen, der von der Arbeit als Quelle der Bereicherung nichts wissen will, er entlässt sie aber auch nicht und sagt: Jetzt machen wir nur noch Finanzinvestitionen, die vermehren sich ja so schön, wenn man es nur geschickt anstellt!

Übergang zum nächsten Kapitel VI. 3. – Krise: Darüber, dass das Finanzkapital lauter Investitionen in das produktive Kapital tätigt, beflügelt es die Konkurrenz zwischen den produzierenden Kapitalen enorm und setzt sie frei von den Erfolgen, die sie bisher eingefahren haben; darüber setzt es mehr Ansprüche in die Welt als befriedigt werden können, oder andersrum: Das produzierende Kapital, das dadurch in die Welt gesetzt wird, schafft es gar nicht, den Wert, den es produziert, zu realisieren. Und das ist Krise und die Arbeit kommt auch hier nur vor als Anhängsel eines Kapitals, das diese u.U. nicht übersteht.

Die Tatsache, dass „die Arbeit... in letzter Instanz als abhängige Variable eines Investments (fungiert), das ein Geldanleger bereits als sein wachsendes Vermögen verbucht hat“ (S.128) beinhaltet mehr als dass das Erwerbsleben unsicherer wird. Es gibt einen neuen Maßstab – es geht nicht nur um den Profit, den ein Unternehmen erzielen will, sondern es muss Maßstäben genügen, die vom Finanzkapital gesetzt sind.

   — Man sollte nicht vergessen, dass Aktien steigen, weil in einem Unternehmen rationalisiert und entlas­sen wird, dass Hedge-Fonds Unternehmen zerschlagen, die ‚Rosinen’ behalten und den Rest verscherbeln, dass es immer mehr Anlagemöglichkeiten gibt, die ohne Arbeit auskommen.

Um diese doppelte Wirkung auf die Arbeit – immer mehr wird freigesetzt bzw. es gibt immer mehr Mittel dafür, immer weniger Arbeit immer intensiver anzuwenden – geht es an der Stelle nicht; nicht Verschär­fung der Arbeit, sondern die Verschiebung des Maßstabs ist hierder Witz: den setzt eben das Finanzkapi­tal, das sich seine Investition schon gutrechnet. Bezogen auf die Arbeit findet eine Verselbständigung des Standpunkts statt, den es beim Kapital seit eh und je gibt und der die trostlose Rolle der Arbeit bestimmt: Gearbeitet wird nur dann, dann aber ohne Unterlass, wenn ein Kapitalist sie sich einverleibt. Es gibt die Arbeit bloß als Bestandteil eines Eigentums – das setzt sie in Bewegung und nur so gibt es sie: betrachtet unter dem Blickwinkel eines lästigen Kostenfaktors und nur dann in Bewegung gesetzt, wenn das Urteil ‚lohnende Investition’ ist, wo also pur der Standpunkt vertreten wird: Geld vermehrt Geld und dafür gibt es Gelegenheiten.

Verschärfung der Arbeit mag dabei schon rauskommen, aber das ist hier nicht der Punkt, sondern der Maßstab hat sich verändert, an dem sich die Rentabilität der Arbeit misst.

Der Artikel widmet dem ja auch einige Seiten, wie sich dieser neue Maßstab an der Arbeit ausdrückt, nämlich als die (nur allzu bekannte) Gemeinheit, dass sie immer überflüssiger gemacht wird, dass eben mit dem neuen Maßstab die potenzierten Mittel dafür ins Werk gesetzt werden u.a.m. Das produktive Ka­pital wird dem Standpunkt des Finanzkapitals unterworfen, akkommodiert sich dem, nimmt ihn selber ein und bewährt sich darin in Konkurrenz zu allen anderen und hat darin dann auch sein Mittel und das Krite­rium seines Erfolgs; die Arbeit ihrerseits ist voll und ganz dieser Kalkulation unterworfen: dem Kredit und der Aussicht auf seine Vermehrung.

   — Es ist vorher gesagt worden, dass es eine verselbständigte Finanzsphäre gibt, die mit eigenen Pro­dukten getrennt von der Sphäre des produktiven Kapitals akkumulierte Kreditansprüche in die Welt setzt. Dann liegt aber doch der Grund der Krise in diesen ständig vermehrten Ansprüchen. Das hat mit den realisierten Verkäufen des produktiven Kapitals nichts mehr zu tun. Die letzte Krise ist so abgelaufen, dass die Banken in der Krise waren und in der Folge davon das produktive Kapital.

Aber das ordnet sich doch ein; die Argumentation ist hier: Wenn die Unterwerfung der ganzen gesell­schaftlichen Eigentumsvermehrung unter den Kredit die Leistung erbringt, diesem Getriebe sein Mittel frei zur Verfügung zu stellen, es zu befreien aus den Schranken dessen, was schon realisiert worden ist, und die Mittel gemäß dem Kriterium kreiert werden, welche Geld-werte Eigentumsvermehrung sich am lichten Horizont abzeichnet, dann ist damit eine Verschärfung des Getriebes losgetreten, von dem man in III gelernt hat, dass das einen ganz eigentümlichen Widerspruch produziert: Wenn die Konkurrenz so richtig freigesetzt wird – sie verfügt jetzt erst über die Mittel, die sie aus sich heraus gar nicht zustande bringt –, dann heißt das, dass sie selber in dem, wie sie geführt wird, das untergräbt, worum sie geführt wird. ‚Emanzipation’ ist ja ausschließlich eine nach der Seite des Mittels hin, das zur Verfügung steht, und nicht eine im Hinblick auf die Art und Weise und die Kriterien der Konkurrenz, also auf die Widersprü­che, die sie sich selber einhandelt, nämlich dass das Kapital das Mittel der Konkurrenz ist, wegen der Rate der Mehrarbeit die Arbeit zu verringern, die verrichtet wird.

Im ersten Teil von 3. wird erstmal Bekanntes über die Krise referiert, um dann dazu überzugehen, was jetzt unter dem Gesichtspunkt des Finanzkapitals dazukommt, und da geht es vor allem um die Verlaufs­form der Krise und die Modifikationen durch die Stellung des Finanzkapitals.

An der Stelle zu sagen, dass die Konjunktur des gesellschaftlichen Kapitals eine des Finanzkapitals ge­mäß dessen Kriterien und Spekulationen ist, ist verfrüht – das ist die spätere Schlussfolgerung. Der Ein­stieg ist noch schlichter: Auch das Finanzkapital mit seiner Macht bekommt es nicht hin, jedes Geschäft, das es anfängt, erfolgreich zu Ende zu bringen – auch bei ihm gibt es Zeiten, wo die Geschäfte unterm Strich aufgehen und dann eben auch mal nicht. Das liegt allein schon daran, dass sie lauter Geschäfte ge­geneinander finanzieren.

   — Dieses kreditgestützte kapitalistische Wirtschaften mit seinem gegeneinander Konkurrieren geht ein­fach nicht ohne Verluste, auch in Zeiten des Wachstums, in denen sie aneinander verdienen, fallen die nicht mehr Kreditwürdigen raus. Das sind die „guten Zeiten“. Und dann gibt es entsprechend Zeiten, wo überhaupt kein Geschäft mehr läuft.

Der letzte Satz von 2. (S.86) ist nur die Ankündigung des folgenden Themas und nicht in dem Sinn ein Übergang mit einer ableitungsmäßigen Notwendigkeit.